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I Kräuterküche I Garanleitung I Rezepte I
MELISSE
In der Küche verleiht Melisse allen Gerichten ein zartes Zitronenaroma.
In der Hausapotheke kommt sie als Beruhigungsmittel zum Einsatz. Dazu werden
die Blätter zu einem erfrischenden Tee gegen Stress überbrüht |
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BASILIKUM
Basilikum schmeckt nicht nur zu Tomaten und Mozzarella oder als
Pesto zu den Nudeln. Blätter, Stiele und Blüten der Pflanze stecken voll ätherischen Öls,
das gegen Blähungen und Völlegefühl hilft.
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OREGANO
Neben Basilikum ist Oregano die zweite Säule der italienischen Küche.
Das Pizza-Gewürz lädt zu üppigen Menüs ein, denn seine Bitterstoffe
und ätherischen Öle regen die Verdauung an.
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LAVENDEL
Lavendel ist mit seinen auffälligen, violetten Blüten aus der Landschaft
der Provence nicht wegzudenken. Als Gewürz ist er fester Bestandteil der
regionalen Küche. Ein Tee aus seinen Blüten hilft gegen Nervosität
und Einschlafstörungen. Eine Hand voll Lavendelblüten im Badewasser
befreit von Stress und Anspannung. Lavendelöl sollte nicht in höheren
Dosen innerlich angewendet werden. Es kann zu Reizungen von Magen und Darm und
Benommenheit führen.
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SALBEI
Salbei ist Teil vieler Kräutermischungen. Das intensiv schmeckende Kraut
wird in der Heilkunde als Entzündungshemmer eingesetzt. Gurgeln mit Salbei-Tee
hilft bei Halsschmerzen, auf der Haut verrieben mindert die Pflanze die Schweiß-Produktion. Überdosierung
kann bei Salbei gefährlich werden. Er enthält das Nervengift Thujon,
das Krämpfe auslösen kann. Schwangere sollten Salbei nicht innerlich
anwenden, weil er den Milchfluss hemmt.
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KRESSE
Die Scharfstoffe der Kresse würzen nicht nur Salat und Quark, sie regen
auch die Verdauung an. Das anspruchslose Kraut, das schon auf einem feuchten
Wattebausch wächst, ist ein guter Lieferant für Vitamin C.
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SCHNITTLAUCH
Schnittlauch schmeckt im Quark oder zu gekochten
Eiern. Ganz nebenbei fördern
seine ätherischen Öle die Verdauung und senken den Blutdruck. Weil
Schnittlauch außerdem Vitamin C enthält, sollte er am besten frisch
verwendet werden.
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DILL
Die feinen Blätter des Dills würzen Fisch und Gemüsegerichte.
Ein Tee aus seinen Samen hilft bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen
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KNOBLAUCH
Knoblauch schmeckt nicht nur schön scharf. Er enthält den Wirkstoff
Allicin, der antibiotisch wirkt. Wegen der blutverdünnenden Wirkung der
Knoblauchs sollten Schwangere nicht mehr als zwei bis drei Zehen am Tag zu sich
nehmen
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PFEFFERMINZE
Die englische und die orientalische Küche würzen mit den Blättern
der Pfefferminze. Frische oder getrocknete Blätter geben einen erfrischenden
Tee. Auch als Heilpflanze ist die Pfefferminze ein Multitalent. Pfefferminz-Tee
hilft bei Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden, Minzöl auf den Schläfen
verrieben vertreibt Kopfschmerzen. Der hohe Mentholgehalt wirkt krampflösend,
macht die Pfefferminze allerdings als Heilpflanze für Neugeborene ungeeignet:
Er kann zu Atembeschwerden führen
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FENCHEL
Fenchel schmeckt als Gemüse und als Gewürz. Ein Tee aus Fenchelsamen
hilft bei Magen- und Darmbeschwerden oder Blähungen. Als sanftes Heilmittel
wird Fencheltee häufig bei Kindern verwendet. Das konzentrierte ätherische Öl
ist alle-dings mit Vorsicht zu genießen. Es kann allergische Reaktionen
der Haut und der Schleimhäute hervorrufen.
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PETERSILIE
Unter den schmackhaften, krausen Blättern der Petersilie verbirgt sich mehr
als man denkt: Das ätherische Öl in ihren Wurzeln regt die Nierentätigkeit
an, es kann aber auch abtreibend wirken. Schwangere sollten Petersilientee und
-öl nicht einnehmen, die Blätter sind unproblematisch.
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